Riesa 2018

…ist zwar schon wieder über eine Woche her, trotzdem war es wieder eine sehr geile Zeit, die wieder viel zu schnell zu Ende ging.

06.06. Anreise! 😉

07.06. Direkt mit Trainingsflug gestartet bei bester Thermik. Allerdings nur um dem Platz rumgepimmelt. Wärend Ernie und Benny mit dem Duo Discus bis nach Zwickau flogen, blieben Piddy und ich in der näheren Umgebung.

08.06. Streckenmäßig geilster Flug und erster Wertungstag: Einmal mit Wende nach Polen, dann Eisenhüttenstadt und wieder Zurück. 306km Racing Task… nachdem ich Piddy an der ersten Wende verloren hatte musste ich mich selbst von Polen nach Eisenhüttenstadt kämpfen. Zusammen mit Markus in seiner Whiskey Willy. War trotzdem ein sehr geiler Flug auch wenn ich zwischenzeitlich wieder mal nicht genau Wusste, wie es weitergeht. Von Eisenhüttenstadt über den Spreewald (Lübbenau) zurück nach Riesa. Nach 5:28 Std war das Werk vollbracht und ich kam mit 900m über Platzhöhe in Riesa an. Zwar langsam, aber dafür angekommen!

Whiskey Willy, hier bei einem anderen Flug, im Hintergrund die Elbe

09.07. und 10.07. war leider Neutralisiert, obwohl die Optik am 09.07. dann Nachmittags doch noch ziemlich gut war. Am 10.07. war es dann einfach nur Warm, aber eben auch nur Warm, so gut wie keine Thermische aktivtät, dafür aber viel Murks.

Trotz Neutralisierung geile Wolkenoptik. Wäre ein Trainingsflug auf jeden Fall Wert gewesen, wir lagen aber lieber besoffen am und im Badesee… *hmpf*

Blödsinn mit Rakete aufm Rücken

Am 11.08. ging es dann doch wieder in die Luft – für alle Klassen. Leider für uns kleinen Clubbys etwas später. 102km AAT Ziel-Rückkehr. Piddy hab ich leider schon auf dem Weg zur Wende verloren, bin mit den anderen weiter. Die hab ich dann auch verloren, aber bin dann weiter bis zur Wende. Irgendwie ging erst immer was, bis dann eine riesige (Angekündigte!) Abschirmung die Sonne verfinsterte. Tja, was will man machen. Unsere Profis, der Marcus und der Alex mit seinem Astir sind in Ameisenkniehöhe zurück. Ich hab mich lieber aufs Feld geworfen. 8km vorm Flugplatz in Strehla. Direkt neben der Landstraße. Lustig, wie viele Rückholer an mir vorbeifuhren. Das Feld war nicht so toll, dachte erst es hätte die Fahrwerksklappen zerlegt – zum Glück wars aber nicht so.

YA mit Ernie und Rainer beim Start. Man beachte die “Optik” im Hintergrund 😉

Libelle aufm Acker…

Am 12.06. wurde erneut Neutralisiert. Die Gemischte und Standardklasse sind geflogen. Zeit für ein paar schöne Aufnahmen und die Libelle von der Aussenlandung zu reinigen.

Libelle wieder sauber!

Ein Selfie…

Benny und Onkel Hotte in der YX…

…beim Start!

13.06. wurde wieder Neutralisiert. Da wir aber zuvor schon im Grid standen und sehnsüchtig auf Startbereitschaft gewartet hatten, trotzdem geflogen. Größtenteils um den Platz. Es ging auch nicht mehr so gut wie am ersten Tag, trotzdem immerhin 2 Stunden geflogen und schöne Fotos gemacht 🙂

…nicht so tolle Optik im Grid…

Käthe in der Elly 🙂

Benny und Jörg (bester Rückholer ever!!) im Duo Discus, Teamflug über Riesa

Abends gings mit leider nicht mehr so gut. Vermutlich was falsches gegessen, oder aber Viruserkrankung. Ging schnell, denn die Nacht vom 13. auf den 14. habe ich eigentlich nur auf dem Klo verbracht. Daher auch den 14. total ausgefallen bei der 380km Aufgabe und geilstem Wetter mit erneuter Wende in Polen. Piddy lag 300km Entfernt vom Platz in Polen aufm Acker. Also auch nicht der Beste Tag.  Immerhin kam Sabrina noch überraschend vorbei und neben Svenja und Alex war ich wohl nicht der einzige Pilot, der wegen Kotzerei und Bauschmerzen ausgefallen war. Ein Arztbesuch brachte immerhin Klarheit, und gegen Abend blieb auch wieder ein bisschen was vom Essen drin.

15.06. obwohl noch nicht ganz 100% fit dachte ich mir, “ey Junge, du bist zum Segelfliegen hier, nicht zum rumkotzen”. Alex ging es immernoch nicht besser, Svenja ist sogar ins Krankenhaus. Egal, ich hatte die Libelle eh aufgerüstet, ab an den Start. 145km AAT einmal nach Schwarzeheide und Ecke Lausitzring. Ich gestartet, die große Clubklasse war hinter uns. Verstanden hab ichs nicht, aber da keiner Losfliegen wollte machte ich den Anfang, alle Hinterher. Blieb dann mit den Jungs zusammen bis zum Ende. Rumgekommen, und das gar nicht mal so schlecht: Zweiter Platz in der Tagesgesamtwertung! Hätte ich auch nicht gedacht, Glückwünsche aus allen Ecken. Dabei bin ich doch nur dem Steffen in seinem Cirrus gefolgt…

Mh von dem Tag gibts leider keine Fotos, aber es war sehr geil! 🙂

Dann 16.06. – Leider letzter Tag des Wettbewerbs. Wieder eine AAT mit Ziel Rückkehr (Aufgabe B). Vom Tag zuvor noch voller Energie, das wuppt. Gestartet, diesmal mit Piddy und der Willy zusammen geflogen, ging eigentlich super gut. Überm Lausitzring nochmal auf 1600m hoch… dachte eigentlich das reicht nach Hause. Piddy flog immer schön 110 km/h voraus, man merkte die Höhe unter sich Schwinden… ja… das ging auch gut, bis kurz vor der Elbe. Und keine Wolke mehr weit und breit, nur noch Abschirmung über uns. In 400m Höhe, wo man eigentlich in der Platzrunde schon langsam ans Landen denkt dachte ich mir “Über die Elbe, über die Stadt.. da hinten ist der scheiss Flugplatz”… okay … das lupfte wieder was.. über dem Baggersee hinter den Solarfeldern. Ich nochmal 100m gemacht, mit Steilkreisen und allem drum und dran. Und das in einer Höhe kurz vor der Aussenlandung. Ok weiter, wenigstens über die Elbe. Optik immernoch Scheiße, weil da so viele Häuser und Bäume noch zwischen mir und dem Flugplatz waren… ich hab mich nicht getraut. In nur zwei Kilometern vorm Platz das beste Feld genommen (es war wirklich gut!). Trotzdem ärgerlich, Piddy ist mit “Augen zu und durch” noch in den Platz reingeschlingert. Das ärgerliche war da wirklich das eigentlich nicht mehr viel Fehlte. Vielleicht noch mehr Eier in der Hose, aber was bringt es einem, wenn man hinterher in 60m Höhe über irgendwelche Kirchtürme brettert, einen Fehler macht und am Ende mit abgedrehtem Rumpf oder noch schlimmer in einem Brachgelände liegt… nee ey.

Die drei Libellen vor dem Start (und Sabrina <3)

Das Feld am Ende. 2km vorm Platz. Man beachte die Windräder im Hintergrund, die sonst auch schon einige Kilometer hinter dem Platz stehen *grr*

Egal, die Abendveranstaltung war trotzdem schön: Leckeres Essen, Bier, ein Feuerwerk und die Flugplatzkapelle Stölln live und in Farbe, die Jungs sind echt super und auch sehr cool mit ihnen zu Quatschen…

Die Flugplatzkapelle aus Stölln/Rhinow…

Feuerwerk!

“An den gelben Knopf komm ich nicht mehr ran, bin kein Segelflieger, ich bin ein Rakenmann!”

Ich freu’ mich jetzt schon auf Riesa 2019 :-D…