Joa… heute ist mein vorletzter, morgen mein letzter Arbeitstag bei MEGA, denn am Montag geht’s schon zu Mausbrand.
Ein bisschen Demut ist natürlich schon dabei, habe ich doch in dem Laden seit 2002 mitgemischt. Vor allem meine Arbeitskollegen werden mir fehlen. Und das viele C programmieren, denn das kann ich fortan wohl nur noch privat tun. Allerdings ist es jetzt auch Zeit für was Neues. Denn die Argumente gegen MEGA sind, wenn man es mal längerfristig betrachtet, größer als die Argumente dafür… und wie uns die Webseite scheissprojekt.de hier treffenderweise lehrt:
Wenn du entdeckst,
dass du ein totes Pferd reitest,
steig ab.
… und dieses Pferd hier ist schon lange tot. Man könnte es wiederbeleben, aber das will ja die Führung hier nicht… aus Angst, etwas zu wagen. Völlig unverständlich. Diese Firma DARF nicht wachsen. Obwohl sie es könnte. Potential ist (noch) da. Ab Montag aber weniger… Nein… das ist schon alles richtig so, mit dieser Entscheidung.
Ich habe mich auch die letzten Tage schon mal ein wenig mit Fedora in einer virtuellen Maschine beschäftigt. Da mich ja schon eine einzelne Arch Linux Installation mehr als fordert (wie man hier sehr schön nachlesen kann) denke ich, dass ich bei Mausbrand wohl auf Fedora Linux umsatteln werde – das ist nämlich stabiler und ich denke mit nicht ganz so viel rumfummelei verbunden.
Die ersten Tests in der VM sehen schon vielversprechend aus, zumal ich dort alle Programme die ich unter Arch Linux auch nutze wiederfinden konnte.