Back to Gaia…

Gaia… als ersatz für Spirit, denn der is nu hin… Linux gaia 3.8.8-2-ARCH #1 SMP PREEMPT Tue Apr 23 10:28:14 CEST 2013 x86_64 GNU/Linux

  • AMD Athlon(tm) Dual Core Processor 4050e
  • 4096 MB RAM
  • NVIDIA Corporation C77 [GeForce 8100 / nForce 720a] (rev a2)
  • 500 GB HDD
  • Arch Linux
  • Enlightenment 0.17.0.1

gaiaSo… mein letzter Desktop-PC. Wenn der im A… ist wars das erstmal. Danach nur noch Laptops, und zwar gute. Bin mit meinem IBM/Lenovo Thinkpad T400 bisher ganz gut gefahren, leider klappt das über VGA mit dem 23″ Monitor nicht so gut, sieht verschwommen aus. Prinzipiell würde ich den lieber benutzen aber was will man machen?

Akurei empfahl mir noch als Nachfolger des T400 den T430. Mal sehen, Schweineteuer die Karre.

Naja. Was ich gelernt habe: Vielleicht doch mal ein bisschen mehr Geld für einen guten Rechner ausgeben als wenig Geld für mehrere Rechner. Habe mir damals den Gaia als Baugleichen Schwester-PC für den Spirit gekauft, weil ich damals nen separaten “Programmier-Rechner” haben wollte. Ist ja dann eigentlich Quatsch geworden. Jetzt arbeite ich nochmal mit Billig-Hardware. Der T400 kommt mit der Graphik leider nicht so klar da es über den VGA-Port verschwommen wirkt, komischerweise bei Gaia mit VGA-Port über die NVidia-Graka besser. Aber für Unterwegs ist der T400 in jedem Fall ein treuer Begleiter. Würde ihn gerne zu meinem Hauptrechner machen, aber dazu brauch ich wirklich den großen Monitor…der is unerlässlich.

Ok wenn Gaia mal hin is.. kommt nur noch gute Hardware ins Haus. Mit mehr Qualität und weniger Stress. Is besser so.

Prost!

Calypso: Home Server

Seit Anfang des Jahres befindet sich bei mir nun endlich ein Home Server im Betrieb.

Hier ist er:

calypsoDamit die Sache möglichst wenig Strom frisst und trotzdem möglichst viel Kapaizät bietet habe ich mich für die folgende Hardware-Konfiguration entschieden:

  • Asus eeePC 900A
    • 1,6 GHz Intel Atom N270
    • 1024 MB RAM
    • Integrierte 8 GB SSD als /
    • Gesteckte 4 GB MicroSD als /home
  • Platinum MyDrive 1 TB* als Storage-Device
  • IBM KB-8924D0 Tastatur über USB nach PS/2 Adapter

Und die Software:

Ursprünglich hatte ich gedacht mal einen dieser ominösen Rasperry Pi‘s für diesen Zweck zu missbrauchen, aber da die ja immernoch meines Erachtens nach mit Versand usw. viel zu teure Bastelchips sind fand ich diese Lösung mit dem nicht mehr wirklich genutztem eeePC am sinnvollsten.

Natürlich ist die Festplatte bei bedarf als LUKS-Encrypted-Device eingebunden. Der Server ist natürlich nur per SSH und mit entsprechendem RSA-Private-Key im Zugriff.

Jo… kann ich nur empfehlen! 🙂

* wer sich eine solche Festplatte über Amazon kaufen will… achtet auf die Farbe! Manchmal ist Rot um die 10€ günstiger als Blau, letztens war Schwarz günstiger als Grün, also einfach mal schauen… nur so als Tipp! 🙂

Computerbücher

Heute hab ich mal ein bisschen noch den Inhalt meiner Schränke und Regale umgeräumt. Heraus gekommen ist dabei ein Regal nur mit Programmierbüchern und einem kleinen Teil Segelflugbücher.

Sollte mir mal die Bude abfackeln, habe ich sie mal abfotografiert, sozusagen als “Backup” fürs Internet (leider kann man ja ein ganzes Buch nicht “mal eben” abfotografieren ;)).

IMG_8837 Besonders stolz bin ich dabei auf meine Sammlung an Büchern zum Thema Compilerbau, 17 an der Zahl, wenn man lex&yacc hinzurechnet. Hierbei sind auch echte Klassiker, ja fast schon Museumsstücke, u.a. von Allen I. Holub “Compiler Design in C” (1985), von Fischer&LeBlanc “Crafting a Compiler with C” (1991), Waite/Goos mit “Compiler Construction” (1984) und David Gries mit “Compiler Construction for Digital Computers” (1971).

P.J. Browns “Writing Interactive Compilers and Interpreters” von 1980 beschreibt die Entwicklung eines BASIC-Interpreters wie z.B. für Atari, sehr amüsant.

Das modernste Buch der Sammlung ist übrigens Cooper/Torcson “Engineering a Compiler” von 2004 … ohje bald auch schon 10 Jahre alt.

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Fünf Bücher zum Thema Compilerbau dann noch auf Deutsch… natürlich das so genannte, zweibandige Drachenbuch, “Compilerbau” von Aho, Seti und Ullmann und die nur knapp 100 Seiten umfassende Einführung “Compilerbau” von Niklaus Wirth, obwohl ich den Typen hasse wie die Pest…

Dann noch zwei Bücher zur stackbasierten Programmiersprache FORTH, ein übrigens sehr interessanter Ansatz der Programmierung. Mit FORTH sollte man sich zumindest mal beschäftigt haben, denn der Ansatz ist wirklich genial. Nur das umdenken ist schwer. Bücher über Assembler und die Java Virtual Machine dürfen hier natürlich auch nicht fehlen, stellen sie doch fast zeitlose und nicht mehr wegzudenkende Implementationen dar.

An allgemeinen Programmierbüchern darf natürlich mein heißgeliebtes “The C Programming Language”, DAS ultimative Standardwerk der Standardwerke zur geilsten Programmiersprache der Welt, von den Urvätern von Unix, Brian W. Kernighan und Dennis M. Ritchie, nicht fehlen.

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Die restlichen Bücher sind noch so Themen die mich mal interessiert haben oder immernoch interessieren. Topaktuell “Die GNU Autotools”, ein Kauf von der Open Rhein Ruhr 2011. Ich glaube ohne dieses Buch hätte ich das Schlamassel mit dem einheitlichen Build-System für die Phorward Programme und Libraries nie geschafft. Und ja, auch “Windows Programmierung” ist nicht ganz unwichtig, es beschreibt natürlich echte WinAPI-Programmierung in C.

Die Segelflugbücher gehören zwar nicht direkt zum Thema Programmierung und Computerkrams, aber sie passten da noch gut hin, daher… nicht wundern ;).

So… und jetzt muss ich ins Bett, damit ich nicht wieder erst um 10 Uhr aufwache, so wie heute… *schäm* … ausserdem will ich morgen noch nen schönen Abend mit meiner Süßen verbringen :).