Repositores aktualisiert

Heute wurden alle Projekte von Phorward Software, die bei SourceForge gehostet sind, auf die neue Allura-Plattform aktualisiert. Damit haben sich die Pfade der Mercurial Repositories entsprechend geändert:

Das Hauptrepository heißt jetzt wohl immer code, der Rest wie gehabt.

Schön, das es auch bei UniCC so einwandfrei geklappt hat. Bei UniCC überlege ich momentan auch, ein C++ Parser Template zu bauen, sozusagen als fork von Cparser. Eigentlich wäre es ja wie der Cparser in eine class-Struktur verpackt, schön mit private und public Funktionen… ich wollte ja sowieso mal mehr C++ machen.

Ach ja weiterhin gibt es noch auf SourceForge diese Projekte, die ich aber bald einstellen werde (waren eher nur so Experimental-Projekte…)

Zellenwart GFK

Gestern hab ich den letzten Tag eines viertägigen Lehrgangs erfolgreich absolviert. Jetzt darf ich mich als Zellenwart für Flugzeuge in GFK-Bauweise bezeichnen. Das ist zwar noch nicht so cool wie Werkstattleiter, aber ich bin zumindest schon ein wenig mit der Materie vertraut.

Wenn ich ehrlich bin finde ich das Thema sogar sehr interessant. Man kann aus Glasfasern (bzw. auch Kohlefasern) bzw. Geweben und Kunstharz extrem wiederstandsfähige Teile bauen – vom Steuerknüppel bis hin zum kompletten Flugzeug. Auf jeden Fall möchte ich mich damit weiterhin beschäftigen.

astir_fluegelMein Dank gilt auch unserem Lehrgangsleiter Siegfried Piontkowski. Er hat auf dem Gebiet echt viel Ahnung, und war maßgeblich am Aufbau des Prototypen der LS-11 (Akaflieg Köln) beteiligt. Der Lehrgang hat sehr viel Spaß gemacht, und ich hoffe dass ich aus dem gewonnen Wissen ein paar sinnvolle Ideen umsetzen und weiter ausbauen kann. Es waren vier sehr lehrreiche und interessante Tage!

LS-11 Akaflieg Köln

Computerbücher

Heute hab ich mal ein bisschen noch den Inhalt meiner Schränke und Regale umgeräumt. Heraus gekommen ist dabei ein Regal nur mit Programmierbüchern und einem kleinen Teil Segelflugbücher.

Sollte mir mal die Bude abfackeln, habe ich sie mal abfotografiert, sozusagen als “Backup” fürs Internet (leider kann man ja ein ganzes Buch nicht “mal eben” abfotografieren ;)).

IMG_8837 Besonders stolz bin ich dabei auf meine Sammlung an Büchern zum Thema Compilerbau, 17 an der Zahl, wenn man lex&yacc hinzurechnet. Hierbei sind auch echte Klassiker, ja fast schon Museumsstücke, u.a. von Allen I. Holub “Compiler Design in C” (1985), von Fischer&LeBlanc “Crafting a Compiler with C” (1991), Waite/Goos mit “Compiler Construction” (1984) und David Gries mit “Compiler Construction for Digital Computers” (1971).

P.J. Browns “Writing Interactive Compilers and Interpreters” von 1980 beschreibt die Entwicklung eines BASIC-Interpreters wie z.B. für Atari, sehr amüsant.

Das modernste Buch der Sammlung ist übrigens Cooper/Torcson “Engineering a Compiler” von 2004 … ohje bald auch schon 10 Jahre alt.

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Fünf Bücher zum Thema Compilerbau dann noch auf Deutsch… natürlich das so genannte, zweibandige Drachenbuch, “Compilerbau” von Aho, Seti und Ullmann und die nur knapp 100 Seiten umfassende Einführung “Compilerbau” von Niklaus Wirth, obwohl ich den Typen hasse wie die Pest…

Dann noch zwei Bücher zur stackbasierten Programmiersprache FORTH, ein übrigens sehr interessanter Ansatz der Programmierung. Mit FORTH sollte man sich zumindest mal beschäftigt haben, denn der Ansatz ist wirklich genial. Nur das umdenken ist schwer. Bücher über Assembler und die Java Virtual Machine dürfen hier natürlich auch nicht fehlen, stellen sie doch fast zeitlose und nicht mehr wegzudenkende Implementationen dar.

An allgemeinen Programmierbüchern darf natürlich mein heißgeliebtes “The C Programming Language”, DAS ultimative Standardwerk der Standardwerke zur geilsten Programmiersprache der Welt, von den Urvätern von Unix, Brian W. Kernighan und Dennis M. Ritchie, nicht fehlen.

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Die restlichen Bücher sind noch so Themen die mich mal interessiert haben oder immernoch interessieren. Topaktuell “Die GNU Autotools”, ein Kauf von der Open Rhein Ruhr 2011. Ich glaube ohne dieses Buch hätte ich das Schlamassel mit dem einheitlichen Build-System für die Phorward Programme und Libraries nie geschafft. Und ja, auch “Windows Programmierung” ist nicht ganz unwichtig, es beschreibt natürlich echte WinAPI-Programmierung in C.

Die Segelflugbücher gehören zwar nicht direkt zum Thema Programmierung und Computerkrams, aber sie passten da noch gut hin, daher… nicht wundern ;).

So… und jetzt muss ich ins Bett, damit ich nicht wieder erst um 10 Uhr aufwache, so wie heute… *schäm* … ausserdem will ich morgen noch nen schönen Abend mit meiner Süßen verbringen :).

A Perfect Circle … ohhh ya!

Parallel zum neuen Celldweller Album sauge ich zur Zeit die drei Alben Emotive, Mer De Noms und Thirtheens Step der Band A Perfect Circle wie in Extase in mich rein. Ob auf der Arbeit, Unterwegs per Kopfhörer oder Zuhause läuft diese Musik (vielen Dank an meinen Freund Andi für den guten Tipp!!!).

A-Perfect-Circle-2560x1024A Perfect Circle ist ein Musik-Projekt u.a. von Tool-Sänger Maynard James Keenan. Die Musik orientiert sich am Progressive-Rock. Ich glaube, da ich ja inzwischen auch Tool lieben gelernt habe, habe ich diese Musik gleich regelrecht in mich aufgesogen. Der Stil ist wie Tool… das erkennt man vor allem an so Liedern wie The Hollow, Judith oder The Outsider… doch einige Lieder sind noch viel Ruhiger… noch Entspannender… ich sag nur Vanishing, Orestes oder Annihilation.

Bei vielen Liedern muss ich irgendwie immer an ferne Landschaften in Alaska und Kanada denken. Stille. Freiheit. Menschenlos.

A Perfect Circle hat’s raus…

Die virtuelle Modellbahn

Eigentlich spiele ich keine PC-Spiele mehr, doch ab und zu und bei ganz bestimmten Spielen hat man doch noch mal ein wenig Lust darauf. Naja, in letzter Zeit habe ich mich – natürlich nicht zuletzt wegen Fynn – mal wieder verstärkt mein einem Spiel aus meiner Jugend beschäftigt, welches einfach nur faszinierend ist: Transport Tycoon!

Transport Tycoon ist ein PC-Spiel von ursprünglich 1994, bei dem es darum geht, ein Transportunternehmen aufzubauen und zu führen. Man hat dabei die Möglichkeit, Transportmittel für den Straßenverkehr, Schienenverkehr, Wasserverkehr und Luftverkehr zu bauen und entsprechende Einrichtungen und Streckensysteme zu planen. Für jene, die Aufbauspiele mit etwas Strategie mögen, ein absolutes Muss!

Die Eisenbahn ist dabei natürlich das faszinierenste, da man komplett frei Bahnhöfe, Schienen, Signale, Tunnel, Brücken usw. bauen kann und den Zügen entsprechende Routen gibt. Selbst die Züge können komplett frei zusammengestellt werden.

Auf Transport Tycoon kam ich damals durch eine Bekannte vom Segelflugverein, die Anke. Das war so um 1999 herum. Das alte Transport Tycoon, im original von dem Briten Chris Sawyer geschrieben (der Entwickler von Rollercoaster Tycoon), gibt es inzwischen auch in einer Open-Source-Variante namens OpenTTD. Das schöne an OpenTTD, welches inzwsichen in der Version 1.2.3 vorliegt, ist vor allem, dass es genauso aussieht wie das Original, und noch dazu viele, viele weitere Möglichkeiten bietet. Neben diversen Erweiterungen gibt es hier auch ein neues Graphikset namens zBase, das aber zur Zeit noch im Aufbau ist. zBase sieht aber schon sehr, sehr ansehnlich aus, wie die nachfolgenden Screenshots zeigen sollen.

openttd_zbase_1 openttd_zbase_2 openttd_zbase_3 openttd_zbase_4

Zum Vergleich, hier ein Screenshot mit dem Original-Graphik-Nachbau OpenGFX, hier aus der selben Karte wie oben gezeigt, nur halt anderem Graphikset.

openttd_opengfx

Ich muss schon sagen: Hut ab, vor allem an dem was die Entwickler der freien Implementation OpenTTD da auf die Beine gestellt haben. Nicht nur der Spaß des Originals bleibt erhalten, auch die vielen neuen Möglichkeiten, Erweiterungen und nicht zuletzt die Platformvielfalt – von Linux über Windows bis hin zu Android läuft OpenTTD überall – machen dieses Spiel zu einem absolut zeitlosen Spielspaß, den kein Spiel so schnell wieder wett machen kann.

Weiter so!

PS: Einziger Kritikpunkt, der mir bei OpenTTD extrem auf den Sack geht sind die Signalschaltungen. War es früher mit einem einzelnen Signaltyp gehabt, hat man jetzt die Wahl zwischen 6 verschiedenen Signaltypen, die man kombinieren kann. Dummerweise klappt das nicht immer so hunderprozentig, auch wenn es dafür sogar entsprechende Tutorials im Netz gibt.

Frohes Neues!

Moin moin!

Sooooo, dann mal ein Frohes Neues Jahr 2013!

Bin ich froh das diese Scheiße nun erst mal vorbei ist und man wieder erhobenen Hauptes der Zukunft entgegen blicken kann. Vorerst stehen zum Glück keine Weihnachtsgeschenkemarathons mehr in total überfüllten Läden und auf Weihnachtsmärkten an sowie das Ärgernis mit Zustelldiensten, die nicht pünktlich liefern können … dann ist diese blöde Ballerei endlich zu Ende… ja und zu guterletzt steht auch kein weiterer Weltuntergang mehr vor der Tür.

Also: Entspannend zurücklehnen und sich wieder vom Alltag berieseln lassen!

Was ich mir für dieses Jahr vornehmen:

  • Mehr Fliegen (mehr, mehr, MEHR, NOCH MEEEEEHR!!!!)
  • Weniger Trinken

… hm… muss ich mich bald wohl in Pilotbier umbenennen, was? 😉

Dann mal … Frohes Schaffen oder so…

VBScript – eine geniale Skriptsprache!

Folgender Kommentar fiel mir letztens mal wieder auf, als ich in einem VBScript welches ich auf meiner Arbeit mal “programmiert” habe, einen Fehler gesucht hatte. Der Kommentar enthält leider meinen ganzen Frust, den ich an diesem Tag (lt. der Historie am Kopf der Datei war es wohl um den 12.04.2011 herum) wegen dieser wunderbaren Technologie aus dem Hause Microsoft hatte – daher: Lesen auf eigene Gefahr! 😉

vbscript

Wish Upon A Blackstar

Ohrwurm infinitus!

Seit letzter Woche nenne ich das neue Album der Synth-Rock und Nu-Metal Ein-Mann-Band Celldweller, mit dem Namen Wish Upon a Blackstar, mein eigen. Auf Celldweller bin ich damals über meinen alten Freund Orci gekommen, der mir das erste Album der Band damals gezeigt hat. Seitdem bin ich unermüdlicher Fan dieses Musikprojekts.

cover

Das erste Album Celldweller von Celldweller (richtig ausgesprochen übrigens “Cell Dweller”) kam 2003 raus. Danach folgten zwar ein Remix-Album (The Beta Cessions) sowie ein Album mit Instrumental-Musik (Soundtrack for the Voices in my Head, Vol. 01) der bestehenden Lieder, es gab jedoch scheinbar wenig Neues.

Anfang 2010 kam mir dann zu Ohren, dass bald ein neues Album Wish Upon A Blackstar erscheinen sollte. Und das ist jetzt endlich da! Ein Album, wie man es sich wünscht, echt mega-geil, 100% Celldweller, so wie man es kennt. Was mich vor allem an dieser Musik fasziniert ist, das nur eine einzige Person mit dem Pseudonym Klayton dahinter steckt. Und diese eine Person schreibt die Lieder, spielt die Instrumente, singt die Texte (mit Ausnahme einiger weiblicher Gesangseinlagen) und mixt am Ende alles zusammen.

Vor allem die Lieder Unshakeable, Blackstar, I Can’t Wait, The Lucky One oder The Seven Sisters vom neuen Album bringen wieder den altbekannten Celldweller-Style rüber… rockig, elektronisch, schnell, hart, ruhig… GEIL! Das ganze Album ist einfach gelungen!

Prädikat: Extrem wertvoll!

Nachtrag: Wer mal reinhören möchte…