Zum Kaffee nach Soest

Hey!

Das letzte Wochenende hatte ich zwar wegen schlechtem Wetters und Küchendienst am Flugplatz (hey, erstes mal!) zusammen mit Philipp fliegertechnisch eher abgeschlossen… da aber am Sonntag nach gelungender Essenszubereitung für ca. 25 Personen und anschließender Küchenreinigung das Wetter doch noch aufbrach, haben wir uns spontan dazu entschlossen nach Soest zu fliegen, auf nen Kaffee!

Gordo mit dem Doppeldecker-Kiebiz D-MULJ, Matthias konnte ich dazu überreden mi mir in die Savage zu steigen, und Gonzo kam später noch mit der Z 601 hinterher.

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Die Rheinermärker UL-Flotte in Soest. Wetter war Top! Es wurde nur zwischenzeitlich unter ner Wolke mal etwas kalt. Die Landung in Soest so Lala… da muss ich nochmal üben ;).

Ein paar Oldtimer waren da…

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Nach dem Kaffee und ner Cola ging’s wieder zurück. Hier wieder ein schönes “vor dem Abflug” Bild in Soest. Ich hatte versucht, unsere beiden anderen Flieger im Hintergrund mit reinzubekomen, hat leider nicht so gut geklappt.

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Savage macht F-Schlepp… soon 🙂

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Okeh wa alles.

Dry Egg Geilomat

Liebe Freundinnen und Freunde der LSG Kesselsweier!

Macht euch frei, am besten jetzt gleich.

Wenn ich euch einen wichtigen Ratschlag für euer persönliches Wohlbefinden geben darf, dann diesen. Die langfristen Vorteile im Segelfliegen sind von Wissenschaftlern bewiesen worden. Der Rest meiner Ratschläge beruht auf meinen eigenen, persönlichen Erfahrungen.

Hier sind einige Tipps für jeden Einzelnen. Lass einfach mal Astir Astir sein. Hab Spaß an deinem Flugzeug. Benutz’ es, wann immer es geht. Mache gemischte Fliegerlager mit gemischten Hütten, zusammen duschen und allem pi-pa-po.

Los, geh voll aus dir raus. Kurbel. Im Grunde musst du nur deinem Vario treu bleiben. Wenn du das hingekriegt hast, verrat mir wie.

Gönn’ dir was. Kauf die bei Schleicher die 25 mit Motor. Die Schruppe fliegt mit.
Finde dich gut. Stell dich bei Fotos ganz nach vorne. Zieh dir die Gummiuniform an, und stell die Optik auf unendlich. So fällst du auf, wenn’s mal ein paar Schläge zu verteilen gibt.

In 20 Jahren wirst du auf diese Bilder zurückschauen und dich in einer Weise sehen, die dir unbegreiflich cool erscheint. Sei unbestechlich und standhaft. Kurbel nur die besten Bärte. Und überhaupt, trau keinen Steigwerten, die du nicht selbst erflogen hast. Ob 2 oder 3 Meter, egal. Das auskurbeln zählt. Schreib Liebesbriefe auf deine Banner, wenn du’s dir leisten kannst. Damit bist du ganz weit vorne.

Denk immer daran: Es gibt nichts Wichtigeres als Flugzeuge. Halt an deinen alten Flugzeugen fest. Pflege sie. Bemüh’ dich um immer Neue. So viele wie möglich. So wirkst du bei Aussenstehenden beliebter.

Sei weltoffen: Wenn dir Fritz’ Chili geschmeckt hat, lass’ einen fahren so dass du die Ka 8 bis nach Russland katapultierst. Sei Selbstbewusst: Lass die Wände wackeln. Das befreit und ist ein Lob für den Koch. Also, lasst Damp ab, Brothers und Sisters.

Benutze Colaflaschen als Flaschenöffner. Kein lästiges Abmühen und Gläser holen, das KöPi zieht dir die Falten aus dem Sack. Schenk der Schwuchtel ein Lächeln oder einen Zungenkuss. Das solltest du beim Windenfahrer erst nach dem Flug tun.

Geh aus dir raus: Tanz den Thermiktanz und ruf laut “Schruppen auf den Tisch” oder “Ausziehn, Ausziehn!”. Fühl dich sexy dabei, Motherfucker. Zieh deine Hose jetzt sofort wieder an. Mach die Nacht zum Tag. Kümmer dich um den Flieger deines Nachbarn – er hat Wochenenddienst.

Geilomat!

Mach dir keine Sorgen. Alles ist gut. Du bist gut. Du bist das Zentrum deines eigenen Bartes. Aber halt den Knüppel flach! Versuch nicht, die McCready-Theorie zu erklären, wenn du selbst keine Ahnung davon hast.

Bleib sauber. Mücken und andere Viecher auf der Fläche turnen echt ab.

Denk immer daran: Winglets sind nicht an jedem Flugzeug schön. Und wenn du damit mal hängen bleibst, kracht der Holm zum letzten mal. Lass dir keine einzelne Fläche andrehen. Kauf immer zwei, die möglichst gut zueinander passen. Rasier das Gestrüpp vom Startplatz, damit du weist was kommt. Aber lass dir mal’n paar Brennesseln und Disteln stehen, damit du weist, was ich meine, wenn von einem fetten Strauß die Rede ist.

Hau mal so richtig auf die Kacke, mit allen Schikanen. Sei kein Mönch. Das Leben ist zu kurz für Abstinenz. Wenn du schon morgens im Kreis fliegst, nimm einfach ein paar Doppelkorn, nur guck nicht zu tief in die Flasche.

Respektier das Alter. Flieg Senioren einfach nach Hause, und gib richtig Lack dabei. Flieg oben drüber. Lass ordentlich Außenlander auf der Strecke, und nimm die Wendepunkte schnittig. Das imponiert und vermittelt eine flotte Lebenseinstellung.

Das Leben ist schön – und fliegen auch!

Savage, Savage…

Ich hatte vor einigen Wochen einen Traum. Es war kein sehr schöner Traum, weil ich in dem Traum eine Uhr sah, die viel zu schnell lief. Eine Minute dauerte nur wenige Sekunden. Nachdem ich aufgewacht war, hab ich versucht es zu deuten.

Komisch. Ich hatte sowieso in den letzten Jahren mehr das Gefühl, das die Zeit nur noch rennt… kaum war der Sommer da, war er schon wieder zu Ende. Doch das ist im Moment irgendwie anders. Wir haben jetzt doch erst gerade Mitte Juni, und es kommt mir so vor als ob der ganze Sommer noch vor uns liegt – und doch so viel erlebt… bin deutlich mehr geflogen als die letzten Jahre um diese Zeit, war in Riesa, fange langsam mal an wieder etwas mehr Positives im Leben zu sehen. Das hat auch verschiedenen Gründe.

Mit einem Gefühl wie diesen Sonntag würde ich gerne öfters aus einem Wochenende kommen. Ich hatte bisher noch gar nicht so richtig die Zeit und die Lust, das alles zu sammeln, aber versuche es nun mal.

Freitag war ich aufm Ruhrflair in Schwerte, bei Tony Gorilla und den Fitches. Habe nach Langem auch mal wieder Svenja getroffen, die letztes Jahr leider psychisch auch ziemlich gelitten hat. Ihr gehts aber wieder deutlich besser, und sie sieht auch wieder fit und gesund aus, so wie man sie halt kennt.

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Dieser Kollege hier aus dem Film “Bang Boom Bang”, hat das ganze dann noch moderiert: Willy Tomczyk

Wo kommt der Geldschrank her?

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Von Freitag auf Samstag dann am Flugplatz übernachtet, und Mittags weiter Einweisung mit der Turbo Savage geflogen… diesmal nur ein “Überprüfungsstart”, und Thomas meinte “Ja Max, willste alleine?” … und ich “Na klar!”. Wetter fürs Segelfliegen war dieses Wochenende sowieso nicht so wirklich.

Mein größtes Problem bei dem Flieger war dabei bei den Einweisungsflügen immer das Ground Handling: Durch das Spornrad hinten muss man dem Flieger ständig klar machen, wo man genau hin will. Das klappt dann mit ein bisschen Übung auch richtig gut…aber die Übung fehlte mir zu Anfang.

Seit diesem Wochenende ist klar: Die Turbo Savage Cruiser von ZLIN Aviation hat’s mir irgendwie voll angetan… ein echtes Buschflugzeug! Sie ist der Nachbau einer Piper PA-18, hat dicke Reifen, macht gemütlichen Langsamflug, STOL-Eigenschaften (50m Startstrecke und Einsitzig reicht aus), Rotax 914 F mit 115 PS Leistung, Holz-Zweiblatt-Propeller… seit diesem Wochenende hab ich mich auf die Karre absolut eingeschossen – das ist echt “mein” Motorflieger!

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Heißes Teil! Nach drei Alleinflügen am Samstag erstmal eingepackt und noch was anderes gemacht… aber dazu komm’ ich später in einem anderen Beitrag – jetzt gehts erstmal nur um die Erlebnisse mit der Savage!

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Sonntag ging’s dann weiter. Hab sie mir trotz durchwachsenem Wetter aus der Halle geholt, gecheckt und mal ne kleine Tour gemacht: Eine Landung auf der Rheinermark, Piste 25, dann ab nach Hengsen, die Post aus  meiner alten Tätigkeit, die sich wieder so angesammelt hatte rüberfliegen. Natürlich wurde ich da etwas doof angeguckt, aber das wundert mich auch nicht mehr. Hat Spaß gemacht! Danach noch eine größere Runde, einmal bis zum Hegenscheid und Werdohl, dann nach Schwerte-Westhofen und zurück.

Nach der Landung war Maggi am Platz. Er Fragte mich, nachdem er sah das ich mit der Savage rumfliege, ob wir nicht nach Bergneustadt zum Flugplatzfest fliegen sollten, ca. 50km Luftlinie. Ich war von der Idee schon sehr angetan, zumal ich das schon nen Tag vorher wusste aber mich nicht so recht traute. Dann doch den entschluss gefasst: Jau, lass uns das machen!

Gesagt getan: 20 Liter Sprit getankt, AIP-Anflugkarte und ICAO-Karte geholt, nochmal Wetter gecheckt… es sah jetzt nicht soo gut aus, aber fliegbar. Maggi musste noch seine Frau davon überzeugen, die da nicht so begeistert drüber war. Und naja, er merkte auch meine Anspannung etwas.

Was solls, um 15 Uhr local sagte ich: Komm, wir hocken uns jetzt rein. Können ja immernoch umkehren. Wir dann rein, gestartet bei leichten Nieselregen… und hui, ab nach Bergneustadt. Wolkenuntergrenze bei 3000ft war natürlich nicht so toll, man sah kaum was, ab und zu nen leichter Schauer… und dann doch gefunden. Ich melde mich da, an, jau Piste 22, alles klar. Piddy hatte mich schon vorgewarnt: Pass auf, der Flugplatz hat nen üblen Knick in der Mitte, erst abfallendes, dann stark ansteigendes Gelände… bin da vorher noch nie gelandet, und hab ich dann auch gesehen, aber da war’s schon zu spät, wir waren im Endteil, Piste 22… Anflug über die Autobahn A45, Klappenstellung 1, etwas Schleppgas über den Bäumen, dann Gas raus, ausschweben lassen, aufgesetzt, *hoppla* sie sprang nochmal kurz weg, dann wieder aufgesetzt, Flugzeug in der Bahn gehalten: Alles gut!

Mir wurde dann erst beim Rollen zur Parkposition klar, das ich bei der Landung um 15:33 local, Bergneustadt / Auf dem Dümpel, locker 400 Zuschauer hatte, die da auf dem Flugplatzfest mit Kunstflugstaffeln und Flugshows das Treiben beobachteten! (auf den Fotos bei dem Zeitungsartikel sieht man sogar die weiße Savage einige male im Hintergrund stehen ;))

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Oben: Maggi und ich, kurz vorm Rückflug

Unten: Naaa, wo ist sie Savage? ;-D

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Vor Ort erstmal eine Cola getrunken und nen Süppchen geschaufelt… lecker! Da waren auch noch Thomas, Jörg und Marcel mit dem Auto, Marco und seine Freundin waren vorher mit der “echten” Piper PA-18 hingeflogen.

War aber – muss ich gestehen – ziemlich aufgeregt: Erster Streckenflug mit der Karre, unbeständiges Wetter, hoffen das alles klappt und man keinen Fehler macht vor all den Leuten und den Kunstflugpiloten usw… aber irgendwie auch mega cool! Nach zwei Flugshows, u.a. von den Red Devils ging es dann um 16:40 local wieder zurück: Das Regenradar sagte nichts Gutes. Schnell die Savage aus der Parkposition gezogen, rein, Startcheck, Motor sprang sofort an… mussten dann noch warten bis die Kunstflugstaffel gelandet war. Dann über die Piste gerollt, kurz Magnetcheck gemacht: Alles klar, “Delta Mike Romeo Mike Kilo geht in die Bahn und startet”… reingedreht, Vollgas, abgehoben…

Der nachfolgende Flug war ein wirklich einschneidendes, endlos geiles Erlebnis mit ein bisschen Nervenkitzel. Fotos gibts natürlich keine, denn da hat man besseres zu tun. Sind dann erstmal in nen etwas dickeren Schauer geflogen… hab mich bei Bergneustadt abgemeldet und die wünschten uns einen guten Heimflug und bedankten sich für den Besuch.

Marco war kurz hinter uns gestartet, er nach Osten, wir nach Westen, versucht den Schauer zu umfliegen. Naja Maggi und mir war das nicht so ganz geheuer, aber zum Glück waren wir dann recht  schnell wieder raus. Bei schlechter Sicht (weniger als 10km) ging es dann schnell Richtung Norden – immer mit dem schlechten Gefühl, dass die nächste dunkle Wolke auch ein Gewitter oder Hagel sein könnte (was gar nicht soo abwägig war – Marcel erzählt, 10min nachdem wir gestartet waren hätte es wirklich auf dem Dümpel gehagelt… ich wills lieber gar nicht wissen).

Marco holte uns dann mit der Piper ein und wir haben ein wenig Formationsflug gemacht – war auch mal sehr interessant. Östlich von Altena-Hegenscheid wurde es dann nochmal richtig interessant: Tiefhängende Wolken, direkt vor uns. Drüberfliegen: Nicht möglich! Drunter herfliegen die einzige Option… dann runter auf 1300ft, durch Täler und an Bergkuppen vorbei, unter uns kam langsam Iserlohn zum vorschein… ich wusste trotzdem nicht genau wo ich war… keine Müllverbrennung, kein Seilersee…okay, es war dann doch schon Hemer. Weiter westlich sah das Wetter noch schlimmer aus. Wirklich schlechte Sicht. Flugplatz Sümmern wurde langsam erkennbar… jetzt wusste ich wieder genau wo wir sind… die Piper war inzwischen auch im Landeanflug… wir dann schön in den Queranflug, Endanflug… aufgesetzt… wir haben’s geschafft! Maggi sagte noch “Super Landung”… 😀 ich war nur erleichtert.

imagePiper und Savage wieder wohlbehalten am Heimatflugplatz! (Hier sieht man auch sehr schön die Ähnlichkeiten!)

Das war wirklich ein Abenteuer: Maggi und ich überglücklich und richtig zufrieden. Fazit: Ich kann auch mal brenzligere Siutationen meistern. Ich kann auch mal richtige Entscheidungen treffen. Kurzum: Ich kann fliegen! Und das Bier nach dem Einräumen und Waschen der Savage schmeckte vorzüglich…

Wow – Was für ein Wochenende!!

Ein übliches Wochenende

Eigentlich war das Wochenende für die Winden-Einweisung auf der Rheinermark geplant – da wir aber am Samstag die Terrasse aufgehübscht und Sonntag zu wenig windenwillige Schüler da waren, kam es doch wieder anders ;).

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Turbo Savage :3

Samstag noch 5x Turbo-Savage geflogen, weiterhin Einweisung… langsam komm ich mit ihr immer besser klar… geiles Teil 🙂

In ca. 900m GND über Iserlohn

In ca. 900m GND über Iserlohn

Sonntag dann doch einen Libellenstart kurz vor 13Uhr gewagt… wegen der feuchten Luft sehr komische Thermik-Gebilde, teilweise Cumulus über Cumulus (versetzt!), genau südlich von Iserlohn die Grenze. Das Wetter ist momentan wirklich komisch… hab mich auch nicht weiter rausgetraut, bei max 1400m Basis. http://www.onlinecontest.org/olc-2.0/gliding/flightinfo.html?flightId=569446110

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Neue TEK-Düse :)

Neue TEK-Düse 🙂

Die neue TEK-Düse von Ilec taugt was: Keine komischen Vario-Ausschläge mehr wenn man etwas schiebt.

23. Streckenflugwoche in Riesa-Canitz

riesa-canitz2009_klein2Alloah!

Gestern bin ich wieder von meiner 10-tägigen Segelflugwoche in Riesa-Canitz bei Dresden zurückgekommen.

Mit im Gepäck wieder viele neue Erfahrungen, Eindrücke, Erlebnisse und ordentlich Flugzeit!

Abfahrt am 11.05. von der Rheinermark…

IMG_20160511_115507Und das erste wohlverdiente Bier nach langer fahrt in Canitz! Wieder mit dabei waren Jan-Eric und Rainer mit der Whiskey-Alpha (Arcus T), Piddy mit der Yankee-Papa (Std. Libelle WL) und unser Rückholer Jörg (BESTER RÜCKHOLER EVER!!!!!)…

IMG_20160511_204209Nach einem Trainingsflug am Donnerstag, an dem ich leider nicht hochkam war, und Freitag neutralisiert wurde, ging es Samstag, 14.05. richtig in die Luft… leider war ich irgendwie noch nicht so richtig dabei, so dass es mich auf den ersten Schenkel der Aufgabe auf den Flugplatz Falkenberg-Lönnewitz gezogen hat… erste Landung auf Asphalt! Das kuriose: Es handelt sich dabei um einen alten DDR-Militärflugplatz, der jetzt in privater Hand ist. Riesengroßes Flugfeld, eine Asphalt-Landebahn und eine Graslandebahn… aber keine Sau da! Ein Berufspilot, der auch dort im ansässigem Motorflugverein ist (Segelflug hatten die da nicht) kam vorbei und schaute mal obs mir gut geht und das wars. Naja. War halt nicht so gut gelaufen.

Die Strecken dieses Jahr waren irgendwie alle ähnlich: Alle Aufgaben waren Assigned-Area-Tasks (AAT) mit Zieltonnen zwischen 20 und 30km. Erster Schenkel nach Nord-West (meist links der Kontrollzone Holzdorf, zweiter Schenkel im Norden über Holzdorf oder mitten drüber Richtung Cottbus (Bronkow), dann wieder nach Süden Richtung Canitz. Aufgabenlänge meist 2 Stunden und Strecken um die 150km. Mehr hat das Wetter nie wirklich zugelassen.

Hier ein paar Bilder vor dem Start. Von Falkenberg selbst hab ich keine Bilder, aber den Flug. Man sieht dort auch das der Wind wieder ziemlich stark geblasen hat.

IMG_20160514_114519 IMG_20160514_124600 IMG_20160514_143452Wie man an den Bildern sehen kann, war es nicht sonderlich warm… obwohl meine Garderobe eher für einen Sommerurlaub ausgelegt war, musste ich mit einem Kapuzenpulli und ner Regenjacke über dem T-Shirt auskommen. War wirklich nicht sehr schön, und es wurde dann auch immer kälter.

Am 15. Mai ging es dann Aufgrund Neutralisierung unseres Wettbewerbs nach Jena. Dort war ebenfalls der Jena Cup, eine Qualifikation für die Segelflug-WM, gerade im vollen Gange, obwohl die wegen des Wetters auch neutralisiert haben, als wir ankamen. Haben uns ein bisschen dort umgeschaut und mit Sven, dem Wettbewerbsleiter, der auch ein guter Freund von Piddy ist, gequatscht. Leider wurde der Jena Cup einige Tage später von einem Unfall überschattet und deswegen auch abgebrochen. Ein Schlepp-Pilot ist dort mit seiner Schleppmaschine tödlich verunglückt.

IMG_20160515_145342~01Ein Bier in klirrender Kälte… die Sonnenfetzen ausnutzen.

IMG_20160515_193017Am 16.05. ging es dann wieder in die Luft. Ziemlich starker Wind, aber trotzdem probiert. War auf jeden Fall gut vorbereitet! 😀

IMG_20160516_115638 Mein Schicksal war diesmal eine richtige Aussenlandung: Der Winde brachte mich zu schnell über die Elbe, ich hab noch versucht, mich aus dem 700m irgendwie hochzukämpfen, hat aber leider nicht mehr geklappt… dann immer weiter versetzt… da man bei dem starken Wind mit Bärten um die 0,2 bis 0,8m nicht hochkam, hats mich auf ein Feld gesetzt. IMG_20160516_141604 IMG_20160516_142516Das Feld war eigentlich nicht die beste Entscheidung: Wildwiese im Brachland, rechts daneben ein schöner brauner Acker, frisch gemäht, Links ein brauner Acker frisch gepflügt. Egal, hab mich dafür entschieden und ist auch nix kaputt gegangen. Aber der gemähte Acker wäre Butterweich gewesen.

Hatte auch Ewigkeiten Zeit dort, mein Rückholer kam erst drei Stunden später weil in Canitz doch noch geflogen wurde – obwohl ich nur 8km vor dem Platz lag. Einige sind auch rumgekommen, die kleine Club-Klasse ist aber an dem Tag zu nem Großteil direkt wieder gelandet.

Markanter Punkt dieses Aussenlandefeldes war dieser schöne Baum hier, den ich zigmal Fotografiert hatte.

IMG_20160516_143934 IMG_20160516_14485117. und 18.05. wurde Neutralisiert. Bin dann mit dem Loris aus Greven nach Dresden gefahren, ins Sauna-Schwimmbad Elbamare. Sehr empfehlenswert: Nur 22€ bezahlt für 4 Stunden inkl. Sauna (mit zwei Aufgüssen!) und was zu Fressen und zu Saufen. Da kann man absolut nix gegen sagen! Und das hat auch mega gut getan bei all der Kälte.

Am 19.05. gings dann endlich wieder auch mit dem Wetter aufwärts. Diesmal das Dreckeck andersrum geflogen als sonst, hat aber geklappt und viel Spaß gemacht.

IMG_20160518_121451 IMG_20160518_121502 IMG_20160518_131906 IMG_20160518_131927 IMG_20160519_161924Wieder Glücklich am Platz zu sein! 🙂

Das hat dann den Tag später auch geklappt, leider mit einer virtuellen Aussenlandung: Bin ausversehen in einen Luftraum gesunken, weil die Wolke nicht so zog wie ich dachte. Hatte mich da etwas verschätzt. Daher auch keine Aufzeichnung und keine Wertung, obwohl rumgekommen und 4 Stunden in der Luft. War dennoch ein schöner Flug.

IMG_20160520_110753 IMG_20160520_115600Am letzten Wertungstag, Samstag 21.05. ging es dann nochmal rum. Leider erst beim zweiten Startversuch hochgekommen, beim ersten verschätzt. War aber ein sehr erlebnisreicher Flug. Käthe hat mich sozusagen in ihrer ELY bei Höhen hinter sich hergeschleppt, in denen ich mich eigentlich nicht so wohl fühle: Meist zwischen 1100 und 800m über Grund. Aber die Wolken zogen irgendwie alle, manchmal Wolkenstraßen wo man einfach nur geradeaus durchfliegen konnte. Am Ende war ich einmal auf 600m, und traute mich den sprung über die Elbe nicht… alte Fluglehrerweisheit: Fliege Waldkanten im Luv entlang… und da war dann doch noch ein rettender Bart… mit 800m in Canitz wieder angekommen!

IMG_20160520_123040 IMG_20160521_165525 IMG_20160521_165718 IMG_20160521_170706Das war ein schöner Auslkang: An dem Tag war ich sogar auf Platz 6, was aber auch daran lag, das einige Cracks wegen Krankheitsproblemen nicht mitgeflogen waren. Abends einer schöne Siegerehrung gehabt. Dann gestern, 22.05. wieder zurück.

Fazit:

  • 7 x gestartet
  • 3 x rumgekommen
  • 1 x Aussenlandung auf Flugplatz
  • 1 x Aussenlandung auf Feld
  • 13 Std, 22 Min Flugzeit
  • ca. 600km zurückgelegt

Hab ja jetzt noch ne Woche frei, und ab Mittwoch solls wieder gut werden.
Also: Weiterfliegen, zuhause! 🙂


Hier noch ein paar schöne Bilder die ich mit der neu entdeckten Panorama-Funktion meines Handy geschossen hab… wusste gar nicht das sowas geht, auch Rundum-Aufnahmen (Cube)… man kann sich diese am Handy betrachen als ob man an Ort und Stelle ist 😉

Außenlandefeld in Lichtensee bei Riesa

Außenlandefeld in Lichtensee bei Riesa

Die Wilgas in Startbereitschaft

Die Wilgas in Startbereitschaft

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Geil Hoch 4

4 Tage fliegen am Stück!

Das hatte ich schon lange so nicht mehr! Geiles langes Wochenende!!!

Donnerstag erster Start mit der Libelle dieses Jahr…alles gut, 2:07 Flugzeit.. einmal Werdohl, Sorpe und zurück. Leider mit kleiner, ungewollter Luftraumverletzung, daher nicht im OLC. In den Abendstunden noch mit Sprinter drei Einweisungsflüge in die D-MRMK, eine Turbo Savage mit 115PS Rotax gedreht, sehr geiles Flugzeug!

Freitag dann kurz zur Firma, geilen Scheiß weitergecodet, Nachmittags zur Rheinermark, 1:52 in der Abendthermik mit YP (Std. Libelle WL) und YB (Ka 6 CR)…

Startaufstellung 06. Mai 2016  Im Kreisflug über Iserlohn mit der YB

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… und RJ aus der Gegenseite 😉

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Samstag erstmal das blöde Cambride 302, das immernoch nicht tut wie es sollte, durch das ILEC SB 7 ersetzt. Endlich wieder E-Vario! Erster Start sind Piddy und ich nicht hochgekommen, dann hab ichs nochmal etwas später probiert und … war richtig gut! Einmal Attendorn und zurück, Flug auch im OLC 😉 … leider wieder nicht so weit weg getraut.

photo_2016-05-08_22-31-13photo_2016-05-08_22-31-20 Abends noch bei Danny und Matthias gewesen, Bierchen gezischt, Dennis und Basti waren auch da, war sehr schön!

Heute, 08. Mai, war die Thermik nicht mehr sooo gut, einfach schon zu stabil. Bin leider nicht richtig hochgekommen, 1100m MSL maxiumum, und kam nicht vom Platz weg, zu starker Südost-Wind und viel saufen zwischen den Bärten… immerhin 1:18 geflogen, und das Leih-Equippment für Riesa von Ralle und Piddy mal ausprobiert…

photo_2016-05-08_22-37-22 photo_2016-05-08_22-37-14 Das Leben ist schön… und fliegen auch!

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Schleifen an D-2342

Im neuen Verein wird gerade die ASK-13 D-2342 “Cabrio-Edition” *g* generalüberholt… das heißt also: Bespannung runter, alles raus (Ruderanlenkung, Steuerstangen, Instrumentenleitungen), Stahlrohrrumpf abschleifen und neu Lackieren, alles wieder rein und neu bespannen. Ist ne super interessante Sache und macht Spaß, auch wenn man durchs viele schleifen keine Fingerkuppen mehr hat 😉

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